Es wird von der fourth wall, der Vierten Wand gesprochen, wenn man die Distanz zwischen Werk und Rezipient diskutiert, vor allem wenn das Werk die Existenz des Rezipienten nicht aufgreift. Man fragt sich dann jedoch, ob die Wahrnehmung in einer Nicht-Muttersprache, ohne natives Sprachverständnis auch wenn man die Sprache bestens beherrscht, eine zusätzliche Distanz schafft, gleich einer fünften Wand.
Das Video in der nackten, kalten Blöße der eigenen Muttersprache zu sehen lässt es noch absurder und verstörender wirken, als ob man einen dämpfenden Wattebausch zwischen sich und dem Video, das man glaubte gekannt zu haben, entfernt hätte.