ARD, ZDF und die leidige Onlinepräsenz PDF Drucken
Wednesday, 02. April 2008 15:52

Die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten streiten sich immer noch mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger über erlaubten Umfang und Beschaffenheit des Onlineangebots der Sender nach dem Rundfunktstaatsvertrag. Der VDZ möchte weiterhin den Sendern die Veröffentlichung von rein textbasierten Inhalten, die nicht sendungsbegleitend gedacht sind, untersagen. Die Sender wehren sich dagegen mit dem Hinweis auf die Online-Entwicklungsgarantie und der Notwendigkeit online Schritt zu halten um im medial konvergenten Presse- und Nachrichtenwesen nicht marginalisiert zu werden -- und auf Dauer zur Bedeutungslosigkeit verdammt zu werden.

Das ZDF, das mit der Süddeutschen Zeitung eine Kooperation zur Umgehung dieser Problematik anstrebt, muss sich noch gedulden, bevor es zur gewünschten Zusammenarbeit kommt. Während der SZ-Deal wegen Managementwechsel bei der Zeitung wohl immer unwahrscheinlicher wird ist man aber noch mit anderen Verlagen im Gespräch.

 
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