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Tuesday, 01. April 2008 22:21 |
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2007 war kein gutes Jahre für die Kinobranche: 6% weniger Umsatz, 8% weniger Besucher. Die angeführten Gründe sind zahlreich: Gutes Fernsehangebot, populäres Hobby Heimkinoausbau, kurze DVD-Erscheinungszeiten. Der Deutsche geht im Durchschnitt 1,5 Mal pro Jahr ins Kino und seit 2002 sind es 39 Millionen Besucher weniger. Auch traditionsträchtige Filmpaläste an der Schnittstelle zwischen Kulturdienst, Zeitgeistpropagation und Nischenfüllung, wie das Hamburger "Grindel" müssen sich geschlagen geben. Schade, denn auch wenn das Kinoerlebnis kein verbal-kommunikatives ist, so hat das Schauen in gleichgesinnter Gruppe seinen eigenen, speziellen Reiz mit dem Verbundenheitsgefühl einer Gaunergruppe, wenn man im Schutz der Dunkelheit gemeinsam in eine Filmwelt einbricht und sich irgendwie dann doch miteinander unterhält -- auch ohne Worte. Irgendwie sind Leute, die mit einem im selben Film sitzen sofort im Ansatz sympathisch.
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