Wal-Mart will günstigere CDs, beleuchtet das Musikgeschäft PDF Drucken
Wednesday, 26. March 2008 00:04

In einem ausführlichen Rolling Stone - Artikel wird beschrieben wie Wal-Mart, welche ca. 20% aller CDs in den USA umsetzen und über Wohl und Wehe von Künstlern gehörig mitentscheiden, von den Publishern günstigere CDs verlangen. Bisher kauft Wal-Mart CDs für ca. $12 USD das Stück und verkauft sie für $10 USD, um mit diesem Verlustgeschäft Kunden in die Filialen zu locken. Dessen müde, werden nun Forderungen geäußert.

Interessant ist auch die Aufschlüsselung der Geldverteilung eines CD-Verkaufs zum Listenpreis von $15.99 USD:

$0.17 Musicians' unions
$0.80 Packaging/manufacturing
$0.82 Publishing royalties
$0.80 Retail profit
$0.90 Distribution
$1.60 Artists' royalties
$1.70 Label profit
$2.40 Marketing/promotion
$2.91 Label overhead
$3.89 Retail overhead

Ziemlich genau 10% Tantiemen für den Künstler, ca. 40% nur Fixkosten für Handel und Label, 15% Promotion -- und dann verteilt sich der Rest. Interessant mal aktuelle, detaillierte Zahlen dazu zu sehen.

 
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