Der deutsche Weg für die Euro 2008 - eine Prognose PDF Drucken
Sunday, 03. February 2008 13:48

Die Europameisterschaft steht vor der Tür. Zeit für ein wenig Träumerei. Aber bitte mit Begründungszusammenhang!

Deutschland spielt in Gruppe B gegen Österreich, Polen und Kroatien.

Deutschland-Polen (2:1): Deutschland wird Polen knapp besiegen. Da gibt es nichts zu deuteln.

Deutschland-Kroatien (2:2): Deutschland wird sich mit Geheimfavorit Kroatien einen heftigen Schlagabtausch liefern. Ein gutes Spiel, ein mittelprächtiges Ergebnis. Aber immer noch besser, als zu verlieren!

Deutschland-Österreich (5:1): Indiskutabel. Jogis Elf demontiert Österreich gnadenlos.

Deutschland wird am Ende der Gruppenphase punktgleich mit Kroatien Gruppenerster (Tordifferenz, siehe Spiel gegen Österreich). Im Viertelfinale wartet der Zweite aus Gruppe A (Türkei, Portugal, Tschechien): Die Schweiz!

Denn die Gruppe wird eng, die Schweiz wird sich mit 100% Motivation gegen Portugal oder Tschechien durchbeißen und überraschen. Erfahrungsgemäß wird Portugal den Kürzeren ziehen und gar auf dem vierten Platz hinter die Türkei fallen. Tschechien wird mit unverschämtem Glück und traurigem Fußball Gruppenerster, ohne Glanz.

Viertelfinale Deutschland - Schweiz (3:2): Deutschland beginnt energisch und mit Zug zum Tor, wo Klose und ein starker Mittelfeldspieler die 2:0-Führung schaffen. Die Schweizer powern wie Irre und Alexander Frei verwandelt einen Konter und einen Strafstoß ins linke obere Eck. In der zweiten Halbzeit zahlt sich der konditionelle Vorsprung Deutschlands aus, man gewinnt knapp dank eines unschönen 3:2-Siegtreffers durch den eingewechselten Kurany (mit dem Kopf).

Halbfinale Deutschland - Kroatien (2:0): Kroatien besiegt im Viertelfinale die Tschechen deutlich und hochverdient. Sie treffen auf eine deutsche Mannschaft, die den Gegner kennt und hochkonzentriert in allen Mannschaftsteilen ihre Arbeit macht. Das Ziel heißt Wien. Keine Chance für Kroatien.

Finale Deutschland - Italien (1:1, 5:3 n. Elfm.): Die Revanche für 2006. Deutschland nervös, aber hinten sicher. Dennoch geht Italien durch Toni nach einer schnellen Kombination in Führung. Das Spiel wird von Hektik und Nicklichkeiten geprägt, erst in der 80. Minute pfeifft der Schiri das unverschämte Trikotzupfen der italienischen Abwehrspieler bei den zahlreichen Eckbällen für Deutschland. Ballack verwandelt souverän. Die Verlängerung wird zur nervlichen Zerreißprobe, die Italiener spielen die Deutschen an die Wand und vergeben locker fünf Hundertprozentige. Abpfiff. Elfmeterschießen. Deutschland bleibt hier in guter Tradition ungeschlagen. Europameister 2008. Endlich wieder. Endlich.

 
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