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Friday, 15. February 2008 07:41 |
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Mit der Öffnung des Spiegelarchivs von 1947 an, sowie mit der Ankündigung einer rein werbefinanzierten Brockhaus Onlineausgabe scheint sich der Trend weg von reinen Abo-Diensten bei News- und Wissensangeboten fortzusetzen. Die enorme Popularität kostenloser Wissensportale, wie Wikipedia, scheint einen starken Druck auf Verlage auszuüben, eigene kostenlose Angebote zu realisieren, um nicht Gefahr zu laufen den Anschluss zu verlieren. Der Trend geht offenbar dahin, den Großteil des Angebots frei zur Verfügung zu stellen und nur mit einem kleinen Kernsegment, plus Werbung, Geld zu verdienen. Beim Spiegel sind es das E-Paper und die Dossiers, bei der New York Times das Archiv; nur noch wenige, z.B. das Wall Street Journal, verlangen weiterhin für ihren gesamten Inhalt ein Abo. Man darf wohl skeptisch sein, ob die Kunden noch lange für AP-Meldungen, die sie auch woanders lesen können, harte Währung auf den Tisch legen werden. Wer nicht einen einzigartigen oder besonders spezialisierten Dienst anzubieten hat, wird es wohl in Zukunft immer schwerer haben Geld dafür zu verlangen. Nicht gerade die schlechteste Entwicklung für den User.
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